Fahrgastrechte


Seit dem 15. Dezember 2013 gelten folgende Rechte für Reisende im Eisenbahnverkehr bei

  • Zugverspätungen
  • Ausfall von Zügen

In dieser Übersicht haben wir für Sie die wichtigsten Regelungen dargestellt. Eine vollständige Darstellung der Fahrgastrechte finden Sie im Internet unter www.fahrgastrechte.info.

  • Es gilt eine sogenannte “Reiseketten-Haftung” für alle Züge der Eisenbahnunternehmen, die Sie gemäß Ihrer Fahrkarte genutzt haben. Die Haftung gilt für den in Ihrer Fahrkarte enthaltenen Eisenbahnverkehr, d. h. Schadensursache und Schadenswirkung (z.B. die Verspätung, die Sie geltend machen) müssen im Eisenbahnverkehr entstanden sein.
  • Als Eisenbahnverkehr sind alle Züge von der S-Bahn bis zum ICE zu verstehen, unabhängig davon, von welchem Eisenbahnunternehmen sie betrieben werden. Hierunter fallen z.B. nicht U-Bahnen, Straßenbahnen oder Busse.
  • Sie haben teilweise ein neues Recht der “Selbstvornahme”. Stellt die Eisenbahn jedoch Alternativen zur Verfügung, haben diese Vorrang von einer “Selbstvornahme” (Schadensminderungspflicht des Reisenden).

 

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Ihre Fahrgastrechte im Überblick:

- + 1. Nutzung gleichartiger Züge (z.B. anderer Nahverkehrszug statt geplantem Nahverkehrszug)

- + 2. Nutzung anderer Züge (z.B. Fernverkehrszug statt geplantem Nahverkehrszug)

- + 3. Nutzung anderer Verkehrsmittel als Ersatz (z.B. Bus, Straßenbahn, ggf. auch Taxi)

- + 4. Nichtantritt oder Abbruch der Reise bei Ausfall / Verspätung / Anschlussverlust und Erstattung

- + 5. Entschädigung für verspätete Ankunft am vertragsgemäßen Zielort

- + 6. Hilfeleistungen

- + 7. Geltendmachung von Ansprüchen

- + 8. Bei einer alternativen Verkehrsmittelnutzung ist die Eisenbahn von einer Haftung befreit, wenn Sie die Ursache nicht zu vertreten hat

- + Beschwerden, Schlichtung und nationale Durchsetzungsstellen

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